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Kaffeehäuser

Was auch immer Sie in Wien schon alles besucht haben, solange kein Kaffeehaus darunter war, haben Sie die Donaumetropole nicht wirklich kennengelernt. Vor allem aber haben Sie die nicht kennengelernt, die diese Stadt ausmachen: ihre Bewohner. Noch immer verstehen viele von ihnen das Kaffeehaus als verlängertes Wohnzimmer. Ein Wohnzimmer, das sie mit den Touristen der Stadt teilen. Kehren Sie ein und erleben Sie die unvergleichliche Wiener Kaffeehauskultur, die mindestens genauso von ihren Protagonisten wie vom Kaffee lebt.

Café Central

Herrengasse 14
1010 Wien
Österreich

Tel.: +43 (1) 53 33 76 42 6
Fax: +43 (1) 53 33 76 42 2

cafe.central@palaisevents.at
http://www.palaisevents.at/cafecentral

Das 1876 eröffnete Café Central zählte nicht nur Hitler und Stalin, sondern vor allem zahlreiche bekannte Literaten zu seinen Gästen. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste es mangels Gästen schließen. 1982 erfolgte die Wiedereröffnung, seit 1986 befindet sich die Kaffeehausinstitution in der ehemaligen Bankschalterhalle des Palais Ferstel. Die eindrucksvolle Säulenhalle mit dem Kreuzgewölbe zieht täglich tausende Touristen an. Sowohl geschmacklich als auch optisch überzeugt die zuckersüße Pâtisserievielfalt in der den Eingangsbereich dominierenden Vitrine.

Café Engländer

Postgasse 2
1010 Wien
Österreich

Tel.: +43 (1) 96 68 66 5
Fax: +43 (1) 96 68 69 7

cafe-englaender@chello.at
http://www.cafe-englaender.com

Das Café Engländer ist der verjüngte Klassiker unter den Kaffeehäusern. Mit seinem klarlinigen, sachlichen, ja fast modernem Interieur setzt es sich bewusst von anderen Kaffeehäusern ab. Besonders hervorzuheben ist die wirklich gute Küche im Engländer. Bei der Wahl eines der täglich zwei angebotenen Mittagsmenüs gibt es die schmackhaften Speisen auch noch zu sehr attraktiven Preisen.

Cafe Frauenhuber

Himmelpfortgasse 6
1010 Wien
Österreich

Tel.: +43 (1) 51 25 35 3
Fax: +43 (1) 51 25 99 0

office@cafefrauenhuber.at
http://www.cafefrauenhuber.at

Gut versteckt in einer Seitengasse der Kärntner Straße liegt mit dem Cafe Frauenhuber Wiens ältestes Kaffeehaus. Noch bevor hier 1824 das Cafe seine Pforten öffnete, hielten Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart im von Maria Theresias Leibkoch gegründeten Nobelrestaurant Konzerte ab. Da es sich beim Frauenhuber um kein Eckcafé handelt, fehlt die lange Fensterfront. Die unübersichtlichen und verschachtelten Räume bieten dem Gast Gemütlichkeit und Intimität. Ohne vom Ober bedrängt zu werden, kann man im Cafe Frauenhuber bei einer Melange stundenlang in der Zeitung blättern.

Café Hawelka

Dorotheergasse 6
1010 Wien
Österreich

Tel.: +43 (1) 51 28 23 0
Fax: +43 (1) 32 81 53 1

office@hawelka.at
http://www.hawelka.at

Das Hawelka ist genauso Kult wie Gründer Leopold und seine Gattin Josefine Hawelka. Im legendären Künstlercafé traf sich in den 1960er- und 1970er-Jahren alles, was in der Künstlerszene Rang und Namen hatte. In dem international bekannten Kaffeehaus kann man bis heute die Atmosphäre der damaligen Zeit schnuppern. Spezialität des Lokals sind die von Josefine Hawelka nach einem Rezept ihrer böhmischen Schwiegermutter gebackenen Buchteln. Bis zu ihrem Tod bereitete sie diese selber zu. Heute sind dafür ihre Nachfahren verantwortlich. Leopold Hawelka saß noch bis zu seinem Tod im Dezember 2011, damals war er 101 Jahre alt, beinahe täglich in seinem Café und begrüßte ankommende Gäste.

Café Landtmann

Universitätsring 4
1010 Wien
Österreich

Tel.: +43 (1) 24 10 01 00
Fax: +43 (1) 24 10 01 19

café@landtmann.at
http://www.landtmann.at

Gleich neben dem Burgtheater, gegenüber dem Rathaus und nur unweit der Universität befindet sich das Café Landtmann. Die Nähe zur Kultur und zur Politik bestimmt das Publikum: Beamte, Journalisten, Politiker und Schauspieler, aber natürlich auch viele Theaterbesucher und Touristen verkehren im Landtmann. Gern wird das elegant-gediegene Café auch für Pressekonferenzen genutzt. Getränke und Speisen bedürfen freilich einer größeren Investition.

Café Prückel

Stubenring 24
1010 Wien
Österreich

Tel.: +43 (1) 51 26 11 5
Fax: +43 (1) 51 26 11 51 6

cafe@prueckel.at
http://www.prueckel.at

Das 1903 vom ehemalige Radrenneuropameister Maxime Lurion eröffnete Ringstraßencafé ist bekannt für seine Einrichtung im Stil der 1950er-Jahre. Der ist keineswegs rekonstruiert, sondern stammt eben aus diesen Jahren. Das authentische Ambiente wird weniger von Touristen als vielmehr von den Wienern selbst genossen. Stark frequentiert wird das Prückel zum Beispiel von Studierenden der gegenüberliegenden Universität für angewandte Kunst. Im Sommer spendet die wohl älteste Sonnenjalousie Wiens - sie stammt noch aus der Entstehungszeit des Cafés - den Gästen im Schanigarten Schatten.

Café Sacher

Philharmonikerstraße 4
1010 Wien
Österreich

Tel.: +43 (1) 51 45 66 61
Fax: +43 (1) 51 45 68 10

wien@sacher.com
http://www.sacher.com

Wer in das zum gleichnamigen Luxushotel gehörende Café Sacher möchte um ein Stück der "Original Sacher-Torte" zu verspeisen, muss in der Regel Schlange stehen. Doch davon sollte sich niemand abschrecken lassen; die Wartezeit ist dank der vielen Plätzen nicht länger als bei anderen beliebten Kaffeehäusern. Wer sich vom adrett gekleideten Personal kein Stück der von Franz Sacher erfundenen und Sohn Eduard vollendeten Schokoladentorte mit Marillenmarmelade und Schokoladenglasur servieren lassen möchte, der hat natürlich auch die Wahl zwischen diversen andere süßen wie herzhaften Speisen. Dependancen des Cafés findet man übrigens in Graz, Innsbruck und Salzburg.

Café Schwarzenberg

Kärntner Ring 17
1010 Wien
Österreich

Tel.: +43 (1) 51 28 99 8
Fax: +43 (1) 51 28 99 83 0

office@cafe-schwarzenberg.at
http://www.cafe-schwarzenberg.at

In Wiens ältestem Ringstraßencafé können Sie in klassischer Atmosphäre vorzügliche Kaffeespezialitäten sowie leckere Mehlspeisen genießen. Besonders empfehlenswert sind die Plätze in den Fensterbuchten des Kaffeehauses, die dank der großflächigen Scheiben einen tollen Blick auf das Straßentreiben bieten. Mehrmals pro Woche untermalt das Musikerduo Dida und Ernest das traditionelle Ambiente im Café Schwarzenberg mit Kaffeehausmusik. Während der Ballsaison bietet das Schwarzenberg als eins von wenigen Cafés ein frühmorgendliches Katerfrühstück an, bei dem sich das Ballpublikum nach Ballbesuch (meist gegen vier Uhr) mit einem Seidl Bier und einem deftigen Gulasch für den beginnenden Tag stärken kann.

Café Sperl

Gumpendorferstraße 11
1060 Wien
Österreich

Tel.: +43 (1) 58 64 15 8
Fax: +43 (1) 58 64 15 8

melange@cafesperl.at
http://www.cafesperl.at

Gegründet wurde das Café Sperl 1880 von Jacob Ronacher, dem Bruder von Anton Ronacher, der das gleichnamige Theater gründete. Noch im selben Jahr wurde das Kaffeehaus an die Familie Sperl verkauft. Aufgrund seiner Nähe zum Raimund Theater und zum Theater an der Wien avancierte das Sperl zum beliebten Treffpunkt für Mitglieder der Theaterszene. Hier traf sich ebenfalls der sogenannte Siebenerclub, der später mit weiteren Künstlern die Wiener Secession ins Leben riefen. Bis heute bietet das Café Sperl traditionelle Kaffeehausatmosphäre mit zeitgemäßem Komfort.