Kurz notiert

Al-Aqsa-Moschee und Felsendom bald offen?, Paris genehmigt gläsernes Hochhausdreieck, Weißes Haus hebt Fotografieverbot auf

publiziert am 02.07.2015 in Jerusalem, Kurz notiert, Paris, Washington | kein Kommentar

Al-Aqsa-Moschee und Felsendom bald offen?

Seit 2000 dürfen Nichtmuslime nicht mehr ins Innere der al-Aqsa-Moschee und des Felsendoms in der Altstadt von Jerusalem. Nun besteht jedoch wieder Hoffnung. Laut einem Pressebericht von dieser Woche soll Besuchern unabhängig ihrer Religionszugehörigkeit wieder der Zutritt zu den heiligen islamischen Stätten auf dem Tempelberg gewährt werden. Wie schon vor dem Jahrtausendwechsel soll der Zutritt eintrittspflichtig sein.

Bis zum Ausbruch der zweiten Intifada konnten alle Anders- und Nichtgläubigen ein Ticket zur Besichtigung des Doms und der Moschee kaufen, solange sie dort nicht beteten.

Paris genehmigt gläsernes Hochhausdreieck

Erstmals seit 30 Jahren wird in Paris wieder ein markantes Hochhaus errichtet. Nach langem Streit hat der Pariser Stadtrat am Dienstag den Bau eines gläsernen Dreiecks zugestimmt. Der Tour Triangle soll 180 Meter hoch und bis 2020 fertiggestellt werden. Private Investoren stecken 500 Millionen Euro in den Bau am Messegelände im Südwesten der Stadt. Auf mehr als 40 Stockwerken soll das Hochhaus 5.000 Arbeitsplätze bieten.

Umstritten ist das Bauwerk vor allem wegen seiner Ausmaße. Kritiker argumentierten, der Bau sei überflüssig, weil in der französischen Hauptstadt schon jetzt mehr als eine Million Quadratmeter Bürofläche leer stehen. Auch die UNESO hat vor dem Bau neuer Wolkenkratzer gewarnt. Paris sei „eine der seltenen erhaltenen horizontalen Städte“. Bürgermeisterin Anne Hidalgo bezeichnete das Projekt hingegen als „starkes Symbol für die Attraktivität von Paris“.

Weißes Haus hebt Fotografieverbot auf

Das Weiße Haus in Washington von außen zu fotografieren, war noch nie ein Problem. Innenräume hingegen durften lange Zeit nicht abgelichtet werden, obwohl es öffentliche Führungen durch den Amtssitz des US-Präsidenten gibt. Nach 40 Jahren hat das Weiße Haus das Fotografieverbot nun aufgehoben, wie die amerikanische First Lady Michelle Obama in einem Video auf Instagram mitteilt. Auch Videoaufnahmen sind wieder erlaubt. Verboten bleiben hingegen Hilfsmittel wie Selfie-Sticks und Stative sowie sehr große Kameras.

Laut der Deutschen Botschaft können sich für die beliebten Touren durch das Weiße Haus derzeit keine ausländischen Besucher anmelden, weil das Buchungssystem umgestellt wird. Wie lange die Umstellung dauert ist unbekannt.

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