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Zahlungsmittel

Für Ihren Urlaub in den Metropolen der Welt ist eine ausgewogene Mischung von Zahlungsmitteln empfehlenswert. Neben Barreserven in der Landeswährung eignen sich insbesondere Kreditkarten und Reiseschecks. Mit diesem Mix erzielen Sie die größtmögliche Akzeptanz und sind auf alle Eventualitäten vorbereitet.

Grundsätzlich sollten Sie beim Streifzug durch die Weltstädte immer nur so viele Zahlungsmittel mitnehmen wie nötig. Wenn Sie beispielsweise ein Restaurant zum Abendessen aufsuchen und das nötige Geld bar mitnehmen, lassen Sie Ihr Portemonnaie mit Bank- und Kreditkarten sowie nicht mitführungspflichtigen Dokumenten im Hotelsafe. Im Falle eines Diebstahls oder Verlusts kann so der Schade begrenzt werden.

Bargeld

Das gesamte Münchener Stadtgebiet verfügt flächendeckend über ein Netz aus Geldautomaten. Sie befinden sich in oder vor Banken und an stark frequentierten Orten wie zum Beispiel Einkaufszentren. An deutschen Geldautomaten kann mit der Bank- und Kreditkarte Bargeld abgehoben werden. Das Abheben an Automaten von Banken, deren Kunde Sie nicht sind, ist in der Regel mit Gebühren verbunden.

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Das mehrfach ausgezeichnete DKB-Cash ist ein vollkommen kostenloses Girokonto der Deutschen Kreditbank. Zusätzlich zum Konto erhalten Sie auf Wunsch eine gebührenfreie Kreditkarte von Visa, mit der Sie weltweit an allen Geldautomaten kostenfrei Bargeld abheben können. Sie eignet sich somit bestens um sich auf Reisen komfortabel, kostenneutral und sicher mit Bargeld zu versorgen.

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Nahezu alle Geldautomaten verfügen über eine mehrsprachige Menüführung, so dass auch ausländische Gäste, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, sich hier problemlos mit Bargeld versorgen können.

Bargeld können Sie insbesondere in den Filialen der dafür spezialisierten ReiseBank in andere Währungen tauschen. Die ReiseBank ist am Flughafen, am Hauptbahnhof, in München-Passing, am Ostbahnhof und am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) vertreten. Die für Städtereisende attraktiveren Umtauschkurse bieten jedoch meist Wechselstuben, die sich jenseits von stark frequentierten Verkehrsknotenpunkten befinden.

Kreditkarten

Viele Geschäfte, Hotels und Restaurants akzeptieren Kreditkarten. Dies machen sie meist durch die bekannten Kreditkartensymbole am Eingang oder an den Kassen deutlich. Zu den gängigen Kreditkarten in Deutschland gehören American Express, MasterCard* und Visa* sowie teilweise auch Barclaycard* und Diners Club.

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Mit einer Prepaid-Kreditkarte*, die Sie vor der Reise mit einem beliebigen Guthaben aufladen, haben Sie stets die volle Kontrolle über Ihre Ausgaben. Eine solche Guthabenkarte, die überall dort akzeptiert wird, wo Sie auch mit einer normalen Kreditkarte zahlen können, erfordert keine Bonitätsprüfung. Sie ist vor allem auch für Jugendliche geeignet und bietet nicht zuletzt einen großen Sicherheitsvorteil.

Sollte Ihnen die Kreditkarte gestohlen werden oder sollten Sie sie verlieren, ist es wichtig die Karte sofort sperren zu lassen. Notieren Sie sich dafür die Kreditkartennummer und bewahren Sie diese gesondert von der Karte und von Ihrer Geldbörse bzw. Ihrer Handtasche auf. Auf der Seite mit Notfalladressen und -nummern finden Sie die Sperrrufnummern aller gängigen Kreditkartenunternehmen.

Reiseschecks

Die von American Express herausgegebenen Reiseschecks (American Express Travelers Cheques) haben eine weltweit hohe Akzeptanz und sind ein sehr sicheres Zahlungsmittel. Reisechecks erhalten Sie in verschiedenen Stückelungen und Währungen bei vielen Banken. Bitte beachten Sie, dass es speziell bei kleineren Filialen nötig sein kann, Reisechecks einige Tage im Voraus zu bestellen.

Gleich nach dem Kauf unterschreiben Sie die Schecks in der linken oberen Ecke. Einlösen können Sie Reisechecks in Banken und Wechselstuben gegen Bargeld. Allerdings akzeptieren auch viele Geschäfte, Hotels und Restaurants die anerkannten Schecks als Zahlungsmittel und damit als Ersatz für Bargeld. Größere Geschäfte und Hotels erheben meist keine Gebühr bei Zahlung mit Reiseschecks. Bei kleineren Unternehmen können Einlösegebühren anfallen. Beim Einlösen unterschreiben Sie den Scheck erneut. Diesmal in Gegenwart des Empfängers in der linken unteren Ecke. Zudem ist die Vorlage eines Ausweisdokuments erforderlich.

Reiseschecks sind versichert. Bei Diebstahl oder Verlust erhalten Sie weltweit in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden Ersatz. Voraussetzung zur Erstattung ist die Vorlage des Kaufbelegs und die Nennung der Schecknummern. Kaufbeleg und eine Liste mit den unverbrauchten Schecknummern sollten also immer getrennt von den Reiseschecks aufbewahrt werden.

Die American Express Travelers Cheques kosten üblicherweise ein Prozent ihres Nennwerts, wobei einige Banken Mindestgebühren erheben. Die Schecks sind zeitlich unbegrenzt gültig und gelten rechtlich gesehen nicht als Schecks, sondern als Versicherungen.