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Zahlungsmittel

Obwohl das gesamte Vereinigte Königreich, dessen Hauptstadt London ist, Mitglied der Europäischen Union (EU) ist, wird hier nicht die Gemeinschaftswährung Euro genutzt. Wer nach London reist, sollte sich deshalb im Vorfeld zumindest rudimentär mit den Zahlungsmöglichkeiten in England beschäftigen. Ratsam ist stets eine ausgewogene Mischung an Zahlungsmitteln, die neben Barreserven in der Staatswährung auch Kreditkarten und gegebenenfalls Reiseschecks umfasst.

Unabhängig davon, ob Sie sich für Bares, Unbares oder eine Mischung aus beidem entscheiden, sollten Sie zum Schutz vor Diebstahl oder Verlust einige Vorsichtmaßnahmen treffen. Um sich vor Taschendieben zu schützen, sollten Sie Ihre Zahlungsmittel immer dicht am Körper tragen und überhaupt nur so viele Zahlungsmittel mitnehmen, wie nötig. Wollen Sie beispielsweise die Cocktails beim abendlichen Barbesuch mit der Kreditkarte bezahlen, lassen Sie Ihr Bargeld bis auf einen Notgroschen im sicheren Hotelsafe. Kommt es zu einem Diebstahl oder Verlust, ist nur ein Teil ihrer Zahlungsmittel weg.

Bargeld

In der Regel ist es am günstigsten, sich Bargeld in der Landeswährung Pfund Sterling an Geldautomaten (engl. cashpoints) vor Ort zu besorgen. An den wie in Amerika auch mit "ATM" abgekürzten Automaten mangelt es in London nicht. Zum Geldabheben können Sie in der Regel problemlos alle gängigen Kreditkarten sowie Kontokarten mit den Symbolen "EC", "Maestro" und "V PAY" verwenden. Haben Sie Zweifel, ob Sie mir Ihrer Bank- oder Kreditkarte ausländische Geldautomaten nutzen können, fragen Sie im Vorfeld bei Ihrem Anbieter nach.

Ausländische Kunden zahlen für die Benutzung der Geldautomaten meist eine Gebühr zwischen ein und fünf Pfund pro Transaktion. Wählen Sie nach Möglichkeit die Automaten der großen, auch hierzulande bekannten Banken um bei den Wechselkursen nicht übers Ohr gehauen zu werden. Zu Beginn des Auszahlungsvorgangs kann an einigen Automaten die Sprache von Englisch auf Deutsch umgestellt werden.

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Das mehrfach ausgezeichnete DKB-Cash ist ein vollkommen kostenloses Girokonto der Deutschen Kreditbank. Zusätzlich zum Konto erhalten Sie auf Wunsch eine gebührenfreie Kreditkarte von Visa, mit der Sie weltweit an allen Geldautomaten kostenfrei Bargeld abheben können. Sie eignet sich somit bestens um sich auf Reisen komfortabel, kostenneutral und sicher mit Bargeld zu versorgen.

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Natürlich können Sie Ihr Bargeld in London auch in einer der zahlreichen Wechselstuben (engl. bureaux de change) umtauschen. Sie befinden sich häufig in Banken, Einkaufszentren, Postfilialen und Reisebüros. Bekannte Wechseldienstleister mit mehreren Standorten im Zentrum von London sind zum Beispiel Marks & Spencer, Thomas Exchange Global und Travelex.

Prüfen Sie vor dem Umtausch auf jeden Fall den angebotenen Wechselkurs und erkundigen Sie sich nach einer evtl. fälligen Provision. Der Vergleich mehrerer Wechselstuben kann sich rentieren. Da Wechseldienstleister an großen Bahnhöfen und an Flughäfen in der Regel hohe Gebühren verlangen und schlechte Umrechnungskurse bieten, sollte hier möglichst kein Geld oder maximal eine geringe Summe für den Start gewechselt werden.

Kreditkarten

Kaum ein Dienstleister oder Händler, der in London keine Kreditkarten akzeptiert. In der Metropole ist es durchaus üblich auch kleinere Beträge mit der Plastikkarte zu bezahlen. Zu den gängigen Karten gehören unter anderem die von American Express, Barclaycard*, MasterCard* und Visa*. Über die Akzeptanz anderer Kreditkarten informieren Sie sich bitte vorab bei Ihrem Anbieter sowie vor Ort beim jeweiligen Dienstleister bzw. Händler.

Um Mietwagen, aber auch einige, vor allem hochpreisige Hotelzimmer mieten zu können, ist die Vorlage einer Kreditkarte oft Pflicht. Für den Auslandseinsatz berechnen Kreditkartenaussteller in der Regel Gebühren zwischen ein und zwei Prozent, was jedoch günstiger sein kann als die Gebühr beim Bargeldumtausch.

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Für Gelegenheitsnutzer, Kinder und Jugendliche sowie Unerfahrene ist eine Prepaid-Kreditkarte* empfehlenswert, die vor Reiseantritt mit einer beliebigen Summe aufgeladen wird. Anders als bei normalen Kreditkarten kann nur das Guthaben aufgebraucht werden, ein Kredit wird nicht gewährt. Deshalb sind Prepaid-Kreditkarten auch ohne Bonitätsprüfung und damit schnell und unkompliziert zu bekommen. Ihre Akzeptanz steht der klassischer Kreditkarten in nichts nach.

Sollte Ihnen Ihre Kreditkarte gestohlen werden oder sollten Sie diese verlieren, ist es wichtig die Karte umgehend sperren zu lassen um Missbrauch nach Möglichkeit zu verhindern. Notieren Sie sich dafür im Vorfeld die Kreditkartennummer und bewahren Sie diese gesondert von Ihrem Portemonnaie und der Karte selbst an einem sicheren aber jederzeit zugänglichen Ort auf. Auf der Seite mit Notfalladressen und -nummern finden Sie die Sperrrufnummern aller gängigen Kreditkartenunternehmen, die Sie im Fall der Fälle unverzüglich anrufen müssen.

Reiseschecks

Die von American Express herausgegebenen Reiseschecks (American Express Travelers Cheques) haben eine weltweit hohe Akzeptanz und sind ein sehr sicheres Zahlungsmittel. Reisechecks erhalten Sie in verschiedenen Stückelungen und Währungen bei vielen Banken. Bitte beachten Sie, dass es speziell bei kleineren Filialen nötig sein kann, Reisechecks einige Tage im Voraus zu bestellen.

Gleich nach dem Kauf unterschreiben Sie die Schecks in der linken oberen Ecke. Einlösen können Sie Reisechecks in Banken und Wechselstuben gegen Bargeld. Allerdings akzeptieren auch viele Geschäfte, Hotels und Restaurants die anerkannten Schecks als Zahlungsmittel und damit als Ersatz für Bargeld. Größere Geschäfte und Hotels erheben meist keine Gebühr bei Zahlung mit Reiseschecks. Bei kleineren Unternehmen können Einlösegebühren anfallen. Beim Einlösen unterschreiben Sie den Scheck erneut. Diesmal in Gegenwart des Empfängers in der linken unteren Ecke. Zudem ist die Vorlage eines Ausweisdokuments erforderlich.

Reiseschecks sind versichert. Bei Diebstahl oder Verlust erhalten Sie weltweit in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden Ersatz. Voraussetzung zur Erstattung ist die Vorlage des Kaufbelegs und die Nennung der Schecknummern. Kaufbeleg und eine Liste mit den unverbrauchten Schecknummern sollten also immer getrennt von den Reiseschecks aufbewahrt werden.

Die American Express Travelers Cheques kosten üblicherweise ein Prozent ihres Nennwerts, wobei einige Banken Mindestgebühren erheben. Die Schecks sind zeitlich unbegrenzt gültig und gelten rechtlich gesehen nicht als Schecks, sondern als Versicherungen.